Winterwanderung am 10.1.2010: Was macht der Bauer im Winter?
Auch in diesem Jahr veranstaltete der Arbeitskreis Ehe und Familie des Pfarrgemeinderats St. Vitus wieder die Winterwanderung. Dieses Jahr verdiente die Veranstaltung den Namen, so marschierten 34 Große und Kleine bei viel Schnee rechts des Bahndamms nach Rothof. Dort gab es zunächst ein Mittagessen im Gasthof Englert, der extra für uns am Sonntag aufgetischt hatte.
Dr. Helmut Dröge
Winterwanderung
In den vergangenen Jahren waren wir immer Samstags
gewandert, doch war die übereinstimmende Meinung aus den Familienkreisen,
dass der Sonntag als Termin besser geeignet sei. Es war auch sehr schön, sich
direkt nach dem Gottesdienst auf dem Kirchplatz zu treffen und von dort
gemeinsam zu starten.
Nachdem wir unsere Mittagspause beendet hatten ging es
weiter zum „Bauernhof“ der Familie Geulich. Dort erfuhren wir als erstes, dass
die Bezeichnung „Bauer“ genau genommen nur für Menschen gilt, die alles
Lebensnotwendige selbst erzeugen und verbrauchen, wobei Güter, die nichts
selbst erzeugt werden können, im Tausch gegen eigene Güter erworben werden. Im
Allgemeinen gibt es den Beruf des Landwirts und dieser Beruf ist heutzutage
sehr anspruchsvoll. Es gibt ihn als „landwirtschaftlicher Helfer“ als Lehrberuf
oder nach einem Studium an der Fachhochschule.
Nach all diesen wissenswerten Informationen führte uns Herr
Geulich durch die Schweine-Ställe. Die Kinder begeisterten sich besonders für
die jungen Ferkel. Die Erwachsenen waren sehr beeindruckt von der Technik und
Automation im modernen Veredelungsbetrieb, wo es hoch hygienisch zugeht.
Alle, welche nicht an der Schweinestallführung interessiert
waren, führte Herr Geulich senior in die Geheimnisse der Imkerei ein.
Nachdem wir alle den Kopf voll mit vielen neuen Eindrücken
hatten, gab es noch Kaffee und Kuchen in der Scheune des landwirtschaftlichen
Betriebs um dann gestärkt den Heimweg anzutreten.
Herzlichen Dank an die Familie Geulich für diesen
interessanten Nachmittag!