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Pfarrei St. Vitus Rottendorf  > Sakramente
Erstkommunionkatechese 2009/10
Jesus feiert mit seinen Jüngern das Abendmahl - NEUE BILDER!!!
In der fünften Gruppenstunde geht es um den Bericht vom Letzten Abendmahl. Die Kinder hören und erfahren, was Jesus damals für seine Jünger getan hat.

Inhalte der Gruppenstunde:

  • Die Gruppenstunde über die Erzählung vom letzten Abendmahl soll von den Kindern als ein Höhepunkt der Gruppenstunden erlebt werden. Wie in einem Mysterienspiel wird vorausgenommen, was im Erstkommuniongot-tesdienst als Sakrament gefeiert wird.
  • Dabei geht es um das „Vermächtnis“ Jesu. Weil er damals vor seinem Tod und seiner Auferstehung seinen Jüngern den Auftrag gegeben hat, das Mahl in seinem Andenken zu feiern, kommen wir Sonntag für Sonntag zu-sammen und tun es „zu seinem Gedächtnis“. Schon die Apostel und die ersten Jüngern haben verstanden, dass das alles zusammen gehört: Wenn sie wie Jesus das Abendmahl feiern, sind sie auch mit seinem Tod und seiner Auferstehung verbunden. Sein Lebensopfer, das er aus Liebe zu Gott und den Menschen gegeben hat, wird in dieser Feier gegenwärtig.
  • Jesus hat oft mit Menschen gefeiert, gegessen und Mahl gehalten – zum Zeichen der Verbundenheit und der Gemeinschaft. Er will, dass alle die an ihn glauben und zu ihm gehören, auch untereinander verbunden bleiben. So wählt er als „Erinnerungszeichen“ nicht irgendein Zeichen – keine Urkunde, die immer weitergegeben werden könnte oder Ähnliches – sondern das gemeinsame Mahl. Und er wählt ganz alltägliche Zeichen: Brot und Wein. In diesen beiden einfachen Zeichen steckt verborgen aber unser ganzes Leben: Brot als Symbol der anstrengenden menschlichen Arbeit und Wein als Symbol der Freude und der Feier.
  • Bei der Feier der Eucharistie ist also Jesus gegenwärtig im Mahl und im Opfer.
  • Zusammen mit dem letzten Abendmahl ist uns biblisch auch die Fußwaschung überliefert: Jesus macht sich klein und tut an seinen Freunden einen Dienst der Nächstenliebe. Auch das meint er, wenn er sagt: „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“: Gottesdienst feiern und der Dienst an den Mit-menschen gehört immer zusammen! Eines ohne das Andere ist nicht möglich.
  • Jesus bleibt bei uns – auch über seinen Tod hinaus. In Brot und Wein ist er bei uns. Und das ist das große Geheimnis unseres Glaubens: „Deinen Tod oh Herr verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir – bis du kommst in Herrlichkeit.“
Veröffentlicht: 22.03.2010 Gerhard Weber
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